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Videomitschnitt der Veranstaltungsreihe "Linke in der Regierung" in Göttingen

Flash ist Pflicht!

Videomitschnitt "Linke in Regierungen, Bsp. Venezuela"

Flash ist Pflicht!

Veranstaltungsreihe des Rosa-Luxemburg-Club Göttingen:

Die Linke in der Regierung

Veranstaltungsort: DGB-Haus, Weender Landstraße 6, 37073 Göttingen

Dienstag, 14.06.2011, 19:45 Uhr: Die Mitterand-Regierung 1981-1985 in Frankreich Vortrag/Diskussion mit Johannes M. Becker

Johannes M. Becker ist Politologe, Friedens- und Frankreichforscher


Montag, 20.06.2011, 18:30 Uhr: Die bolivarische Regierung in Venezuela Vortrag/Diskussion mit Harald Neuber

Harald Neuber ist Redakteur von amerika21.de


Ob und ggf. unter welchen Voraussetzung linke Kräfte in die Regierung eines bürgerlichen Staates gehen sollten, ist in der Linken eine der am schärfsten umkämpften Fragen. Aus diesem immer aktuellen Anlass, boten wir eine zweiteilige Veranstaltungsreihe an, welche sich mit den Erfahrungen aus zwei symbolträchtigen linken Regierungsbeteiligungen im Ausland beschäftigte: der Beteiligung der Kommunistischen Partei Frankreichs an der Mitterrand –Regierung von 1981-1985 und der von Hugo Chavez seit 1999 in Venezuela geführten bolivarischen Regierung. Ziel der Veranstaltungsreihe war es, Kriterien für Erfolg oder Misserfolg linker Regierungsbeteiligungen (im Sinne gesellschaftliche Bewegung zum Sozialismus – oder auch nicht) herauszuschälen und so auch Konsequenzen für die Strategie der deutschen Linken zu ziehen.

Vortrag Frankreich

In seinem Referat stellt Dr. Johannes M. Becker 9 Thesen in Hinblick auf die Französische Linke auf. Von der mit Deutschland nicht zu vergleichenden historischen Verankerung der Linken im französischen Bewusstsein, über die französische Perspektive auf die Nukleare Frage bis hin zur heutigen Situation werden verschiedenste Fragen erörtert. Besonderes Augenmerk liegt auf der Frage des Antimilitarismus.

Vortrag Venezuela
In einem seinem Referat stellt Harald Neuber kurz die Entwicklung der venezolanischen Gesellschaft und Politik von der Diktatur der 1950er Jahre über den Pakt von Punto Fijo, den Caracazo 1989 und den gescheiterten Putschversuch 1992 dar, um dann auf die verschiedenen Phasen der von Hugo Chavez seit 1999 geführten Regierung einzugehen. Besonderes Augenmerk richtete er auf die Bedeutung sozialer Bewegung für die Radikalisierung und Demokratisierung der sog. "bolivarischen Revolution", die als radikaler Reformprozess aufzufassen sei.


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