Rosenstraße 76
Häusliche Gewalt überwinden. Ausstellung und Veranstaltungsreihe von 29. Februar bis 18. März 2012.

Gewalt geschieht in vertrauten Räumen. Rosenstraße 76 ist eine interaktive Ausstellung, in der die Besucherinnen und Besucher unterschiedlichen Formen häuslicher Gewalt begegnen. Auf den ersten Blick scheint man eine gewöhnliche Wohnung zu betreten. Anhand der Einrichtungsgegenstände und angehängter Beschreibungen wird schnell deutlich, dass die vertrauten vier Wände ein unbemerkter Ort des Schreckens sein können.
Beim Eintritt in die Ausstellung werden die Besucher aufgefordert, hinter die schöne Fassade zu schauen: Sie sollen Türen öffnen, Schränke inspizieren oder technische Geräte benutzen. 40 Informationsschilder an einzelnen Gegenständen zeigen Ursachen, Formen und Auswirkungen häuslicher Gewalt auf. Ein besonderer Aspekt wird Gewalt in der häuslichen Pflege sein. Für diesen Themenbereich wird die ursprünglich von Brot-für-die-Welt konzipierte Ausstellung um einen weiteren Raum ergänzt.
Kooperationspartner aus Kirche, Schule, Politik und Gesellschaft begleiten die Ausstellung mit flankierenden Angeboten: Diskussionen, Informationsveranstaltungen, Vorträge, Workshops, Gottesdienste, Unterrichtseinheiten, Beratungsangebote für Betroffene zeigen die unterschiedlichen Facetten der Gewalt und geben Hilfe zu deren Überwindung.
Eine gemeinsame Projektgruppe des Frauenwerks, der Männerarbeit und der Friedensarbeit im Haus kirchlicher Dienste haben die Präsentation der Ausstellung an verschiedenen Orten der Hannoverschen Landeskirche vorbereitet. Im Februar wird das Projekt mit der Ausstellung in Hannover vom 29. Februar bis 18. März 2012 eröffnet. Weitere Ausstellungsorte sind Osterode, Hildesheim, Buchholz und Emden.
Nähere Informationen zum Projekt sind unter www.rosenstrasse76-hannover.de zu finden.
Direkt zu den einzelnen Veranstaltungen: http://www.kirchliche-dienste.de/themen/85/1364/0/0/0.htm
Ein Projekt unter Schrmherrschaft von Aygül Özkan, Nds. Ministerin für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration und Ralf Meister, Landesbischof der Evangelisch-lutherischen Landeskirche Hannovers, gefördert vom Niedersächsischen Ministerium für Soziales, Frauen, Familie, Gesundheit und Integration, der Versicherung VGH, der Landeshauptstadt Hannover, der Region Hannover, dem Diakonischen Werk, der Buderhilfe Pax Familienfürsorge, Möbel Dohmeyer und Sanitätsäuser Stephan Stöppel.
In Kooperation mit der Rosa-Luxemburg-Stiftung Niedersachsen e.V., der Stiftung Leben & Umwelt/Heinrich-Böll-Stiftung in Niedersachsen, der Arbeiterwohlfahrt Region Hannove, dem Arbeitskrei niedersächsischer Frauen- und Kinderschutzhäuser, der Berufsbildende Schule Handel der Region Hannover, u.v.a.
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